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Sportverein Mietingen 1947 e. V.

Unter Führung von Josef Hänle und Josef Saiger beantragte 1930 eine Abordnung bei Pfarrer Josef Tellmann die Gründung eines „Jungmännervereins“ mit einer Sportabteilung „Deutsche Jugendkraft“ (DJK). Diese nahm 1932 den Spielbetrieb in der B- und C-Klasse auf, womit die sportliche Entwicklung des zukünftigen Sportvereins begann.
Nach dem Verbot der DJK wurde 1934 der SC Mietingen gegründet, der aber noch kein eingetragener Verein war und in der B- und A-Klasse spielte. 1939-1945 ruhten auf Grund des 2. Weltkriegs die Vereinsaktivitäten. Am 15.06.1946 trafen sich „Im Becken“ etwa 15 sportbegeisterte Mietinger, um die Gründung eines Sportvereins zu besprechen. Unter dem vorläufigen Vorstand Karl Schuhmacher und Karl Schädler wurde beim Landratsamt die Gründung eines Vereins mit dem Namen VfR Mietingen beantragt.
Nachdem 1946 bereits der Spielbetrieb aufgenommen wurde, war es 29.03.1947 dann endlich soweit. Im Vereinslokal „Zum Hecht“ wurde der SV Mietingen 1947 e. V. aus der Taufe gehoben. Zum 1. Vorstand wurde Willi Haas gewählt, der vom 2. Vorstand Josef Ruf, dem Kassier Hans Birk und dem Schriftführer Anton Dilger unterstützt wurde. Ein Jahr später bei der ersten Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Keller“ konnte der Verein einen Mitgliederstand von 100 Personen aufweisen.


Die weitere Entwicklung des Vereins stellt sich wie folgt dar:
1950 Gründung der AH-Mannschaft und des Jugendspielbetriebs
1954 Erster Aufstieg in die A-Klasse
1957 Einweihung des „Kiesgruben-Sportplatzes“ nach Nutzung unterschiedlicher Plätze (Bild Historie des Sportplatzgeländes
1961 Nach Abstieg 1958 erneuter Aufstieg in die A-Klasse und Fertigstellung des Sportheimrohbaus
1965 Sportheimeinweihung
1969 Neue Schulturnhalle für Feste und Wintertraining
1973 Abschluss der Sportheimerweiterung
1973 Aufstieg in die A-Klasse nach dem Abstieg 1963
1977 A-Jugend gelingt Aufstieg in die höchste württembergische Spielklasse
1978 Eingliederung der Turn- und Tennisabteilung mit dem ersten Vorstand des Gesamtvereins Adolf Jerg, Neuplanung der Sportanlagen
1981 1. Aufstieg in die Landesliga (2. Aufstieg 1985 und 3. 1987) und Einweihung des neuen Sportplatzes
1984 Einweihung des Tennisheims, Bau eines zweiten Rasenplatzes und eines Trainingsplatzes – Der Verein hat nun nahezu 600 Mitglieder
1989 Neugründung der Kegelabteilung und der Badmintonabteilung, Abstieg in die Bezirksliga, dem 1993 der Abstieg in die Kreisliga A folgt
1995 Württembergische Seniorenmeisterschaft der AH, die in den 90ern auch vier Bezirksmeistertitel holt
1997 Lösung der Tennis-/Kegelabteilung vom Hauptverein, der nun aus der Fußball-, Jugendfußball- und Freizeitabteilung besteht
2000 Aufstieg in die Bezirksliga
2001 Erneute Sportheimerweiterung
2005 Aufstieg in die Bezirksliga nach Abstieg 2003
2008 Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga A, Tribünenbau und anschließend Bau eines Brunnens, einer Zisterne, Solaranlage und Beregnungsanlage mit Fertigstellung 2011
2009 Die ehemalige SVM-Jugendspielerin Nicole Rolser wird mit der U17 Nationalmannschaft Europameister, ein Erfolg den sie 2011 mit der U19 wiederholt
2010 AH wird Bezirksmeister
2011 Kooperation mit dem SV Baustetten bei den A-, B-, C- und D-Junioren, Verleihung des Qualitätssiegels „Pro Gesundheit“ für Kurse der Freizeitabteilung
2012 Die Frauenmannschaft wird Bezirksligameister und steigt in die Regionenliga auf
2013 Der SV Mietingen erhält den Vereinsehrenamtspreis des WFV für den Bezirk Riß. Ein Vereinsjugendvorstand wird gegründet.
2014 Die 1. Mannschaft steigt in die Kreisliga A ab. Die Senioren gewinnen die Bezirksmeisterschaft. Die Freizeitabteilung-Jugend wird eigenständige Abteilung.

2012 hat der Verein 800 Mitglieder, die in der Fußball-, Freizeit- und Jugendfußballabteilung Sport treiben. Viel Wert wurde und wird beim SV Mietingen auf eine gezielte Jugendarbeit gelegt. Vor allem die Jugendfußballabteilung mit ihren 13 Junioren- und Juniorinnenteams sowie ihren rund 25 Trainern ist ein bereits mehrfach (1966/2010 durch den WFV und 1995/2006/2009 durch den DFB) für ihre vorbildliche Arbeit ausgezeichnet worden. Dabei haben sich die langjährigen Jugendleiter Adolf Jerg, Franz Laupheimer, Walter Birk, Reinhold Weber, Alois Unseld, Erich Arnold, Heidi Staible, Reinhold Dobler, Franz Schlaich und Bernd Radnick besonders verdient gemacht. Langfristig soll die fußballerische Qualität durch eine Kooperation mit dem SV Baustetten in diesem Bereich gesteigert werden. In der Fußballabteilung spielt die 1. Mannschaft seit 2005 in der Bezirksliga, die 2. in der Kreisliga B und die Senioren konnten auch in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen schreiben. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei der Frauenmannschaft, die 2011 den Herbstmeistertitel erringen konnte.
Die Freizeitabteilung mit ihren 27 Übungsleitern erfreut sich mit ihrem vielfältigen, generationenübergreifenden Angebot vom Kleinkind bis zu den Senioren großer Beliebtheit und zählt inzwischen 400 Mitglieder, die in 20 verschiedenen Gruppen aktiv Sport betreiben.
In all den Jahren des Bestehens hat der SV Mietingen – wie in allen bisherigen Satzungen auch festgeschrieben - großen Wert auf Kameradschaft und Geselligkeit gelegt. Zahlreiche Kameradschaftsabende, Weihnachtsfeiern, Rosenmontagsbälle und gemeinsame Ausflüge wecken sicherlich viele unvergessliche Erinnerungen.
Stellvertretend für alle Funktionäre, die sich bisher in den Dienst des SVM stellten, sollen abschließend noch die bisherigen Vereinsvorstände erwähnt werden:
1947 Willi Haas, 1947-1948 Eugen Blum, 1948-1949 Karl Schuhmacher, 1949-1958 Albert Sauter, 1958-1973 Eduard Ströbele, 1973-1988 Adolf Jerg, 1988-1991 Werner Wittmann, 1991-1996 Manfred Jahr, 1996-2008 Siegfried Kühner, 2008-dato Rudolf Hartmann.